Hessischer Jazzpreis 2018 geht an Matthias Schubert

Der Kasseler Saxophonist Matthias Schubert erhält den Hessischen Jazzpreis des Jahres 2018. Das gab Kunst- und Kulturminister Boris Rhein am 27.09.2018 in Wiesbaden bekannt.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Matthias Schubert ist einer der expressivsten Saxophonisten des deutschen Jazz. Es gibt nur wenige Musiker in diesem Bereich, die ihren eigenen, aus dem Mainstream herausragenden Stil so konsequent verfolgen. Seine Karriere führte ihn von Kassel über Köln und Berlin zurück nach Nordhessen, von wo aus er in all den Jazz-Szenen, in denen er über die Jahre hinweg gewirkt hat, nach wie vor seine Projekte verwirklicht. Ich freue mich über das Votum der Jury und gratuliere Matthias Schubert sehr herzlich.“

In der Begründung der Preisjury heißt es: „Das Spiel von Matthias Schubert ist tief verwurzelt im Blues afro-amerikanischer Prägung, in der Erfahrung der Musik von Mingus und Monk, die er aber genauso in die Welt der freien Improvisation übersetzen kann – mit einer geradezu ansteckenden Neugier für Klang und Klanglichkeit seines Instruments und auf die im Verlauf der improvisatorischen Kommunikation entstehenden musikalischen Dialoge. Darüber hinaus ist Matthias Schubert der Inbegriff der Körperlichkeit des Musikmachens: Er spielt mit vollem Körpereinsatz, weil das Instrument eben nur die Verlängerung der Klangidee ist, die in ihm selbst entsteht.“

Das Preisträgerkonzert von Matthias Schubert findet am Freitag, 2. November 2018, um 20 Uhr im Theater Rüsselsheim statt.

Am Tag davor, am Donnerstag, 1. November um 20 Uhr, gibt es hier in Kassel aus diesem Anlass ebenfalls ein Konzert mit Matthias Schubert im Kulturhaus Dock 4: Matthias Schubert Quintett – Variationen über Thema „Jazz“.

Auf dem Jazzfest Kassel ist er wieder dabei: als Dozent im Wochenend-Jazz-Workshop und am Freitag, 16. November bei Ulli Orth’s Quintessence Music.

⇒ Zur Presseerklärung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

⇒ Zu unserem Interview mit Matthias Schubert